Jeder, der schon mal Fliesen oder Feinsteinzeug geschnitten hat, kennt das Problem: die manchmal weniger schöne, zumeist aber scharfe Kante, welche man am liebsten am Rand verlegen und mit Fugenmasse maskieren möchte. Wir stellen hier die Lösung für dieses und manch anderes Problem vor!
Vor allem bei freihandgeführten Schnitten mit dem Winkelschleifer kennt man sie: scharfe, unschöne Schnittkanten. Je nach Trennscheibe und Verwender sind die Ergebnisse z. T. sehr unbefriedigend – Ausrisse, versetzte oder scharfe Kanten. Selbst wenn man versucht, mit dem Winkelschleifer noch ein wenig die Kante nachzuarbeiten, klappt das selten zufriedenstellend. Aber auch bei Arbeiten mit entsprechenden Fliesenschneidern sind diese Probleme nie ganz ausgeschlossen. Arbeiten mit Glas, gerade mit Anritzen und Brechen, erzeugen praktisch immer z. T. messerscharfe Kanten.
Diese Schnittkanten an harten Werkstoffen sind nicht nur unschön, sie sind auch gefährlich: Bei der weiteren Verarbeitung, beim Verlegen oder Montieren rutscht das Werkstück in der Hand und man kann nur hoffen, dass der Handschuh stabil genug ist, um Schlimmeres zu verhindern. Und gerade bei Werkstoffen wie Glas, mit denen man schneller in Berührung kommt – ob als Tischplatte, Spiegel oder auch Dekorationsobjekt – möchte man diese Gefahr ausschließen. Und bei freien Teilbelegungen von Wand- und Bodenflächen wie z. B. einer gefliesten Wand über der Arbeitsfläche in der Küche oder im Bad, oder auch bei selbst aus vollen Fliesen geschnittenen Sockelleisten darf keine scharfe, unschöne Kante bleiben. Eine fachgerechte Kantenbearbeitung ist an dieser Stelle essenziell.
Im Holzbereich ist die Kantenbearbeitung sehr einfach. Schleifpapier in die Hand oder auf den Schleifklotz, erst grobes Korn, um die Kante zu brechen, dann feines Korn für den feinen, schönen Schliff – und schon ist man fertig. Doch wie bearbeitet man die Kante von so etwas Hartem wie Stein(zeug), Keramik oder Glas? Korund- oder Keramik-Schleifmittel leisten bei den genannten Werkstoffen keinen Abtrag. Also braucht man mehr Härte im Schleifmittel. Wie auch bei Trennschnitten hat sich die Härte von Diamanten an dieser Stelle bewährt und lässt sich in Form von Schleifpads sehr gut nutzen.
Die AMBOSS Diamant Schleifpads mit galvanisch aufgetragenem Diamantkorn sind ideal für diese Arbeit. Erhältlich in verschiedenen Korngrößen von 60 bis 400, lässt sich Ausriss und sonstiger Mangel an der Kante schnell und effizient beheben. Den groben Abtrag leistet das 60er Schleifpad schnell und zuverlässig, erzeugt aber noch eine recht grobe Oberflächenqualität. Diese lässt sich dann mit den anderen Korngrößen nach und nach optimieren. Je nach Anwender und Technik lassen sich so scharfe Kanten entweder anfasen oder abrunden, und schmeicheln nicht nur dem Auge, sondern fühlen sich auch bei Berührung angenehm an. Gehen auch Sie Nummer sicher und verpassen Ihrem Projekt den letzten Schliff! Die Schleifpads sind vielseitig einsetzbar, ergonomisch geformt für eine einfache Verwendung, leicht zu reinigen, für den Trocken- und Nassschliff geeignet und sehr lange haltbar.
| Variante | Körnung | Art.-Nr. |
|---|---|---|
| Einzelpad Korn 60 (Grobabtrag) | 60 | 872-80007 |
| Einzelpad Korn 100 | 100 | 872-80014 |
| Einzelpad Korn 200 | 200 | 872-80021 |
| Einzelpad Korn 400 (Feinschliff) | 400 | 872-80028 |
| 4-tlg. Set | 40 / 100 / 200 / 400 | 879-80070 |





Dieser Beitrag stammt aus dem GEMAX Magazin · Herbst/Winter 2023/24. Das komplette Magazin als PDF ansehen →



