Oft kommt es vor, dass man eine neue Säge gekauft hat, die mit keinem Bohrungsdurchmesser der vorhandenen Sägeblätter kompatibel ist. Wer nun die Neuanschaffung von Sägeblättern scheut oder die vorhandenen Blätter aus anderen Gründen weiterverwenden möchte (etwa weil es schwer zu erhaltende Varianten sind) hat die Möglichkeit, auf Reduzierringe für Kreissägeblätter zurückzugreifen. Auch sind für viele ältere oder spezielle Maschinen oft keine Sägeblätter mehr erhältlich. Bei der Anwendung dieser Reduzierungen müssen jedoch einige Punkte beachtet werden.
Prinzipiell ist es kein Problem, die Aufnahmen verschiedenster Kreissägeblätter mit Hilfe von Reduzierringen auf andere Maschinen anzupassen. Die Sicherheit muss dabei jedoch im Vordergrund stehen, denn ein nicht richtig gesichertes Kreissägeblatt stellt eine erhebliche Gefahr für den Anwender dar. Bei einem passenden und ordnungsgemäß angebrachten Reduzierring jedoch ist die Anwendung des Sägeblatts genau so sicher wie ohne den Ring.
Generell können Reduzierringe auf den folgenden Trennwerkzeugen eingesetzt werden:
- CV / CS (Chromvanadium – Stahl Kreissägeblätter)
- HM (Hartmetall, Widia) Kreissägeblättern
- HSS Metallkreissägeblätter (hier auf die Nebenlöcher, die bohrungsabhängig sind achten!)
- Diamant Trennscheiben
Bedenkenlos verwenden können Sie etwaige vom Hersteller mitgelieferte Reduzierringe. Diese wurden von der entsprechenden Firma geprüft und können ohne Probleme eingesetzt werden, da sie speziell für dieses Kreissägeblatt ausgelegt wurden. Sie als Kunde profitieren hier vom günstigeren Preis, da eine teure Kleinserienproduktion auch für den Hersteller nicht wirtschaftlich wäre.
Oft kommt es auch vor, dass ältere Maschinen (etwas aus der ehemaligen DDR) bis heute noch verwendet werden. Gerade für diese ist es schwierig, ein passendes Kreissägeblatt zu erhalten, denn die benötigten Bohrungen sind bei heutigen Maschinen kein Standardmaß.

